Musik bequem und synchron in mehreren Räumen aus beliebigen Quellen

Disclaimer:
Viele der Links gehen zu Amazon, weil ich da a) die meisten Geräte günstig und bequem gekauft habe und b) noch viel mehr stressfrei ausprobiert habe. Die Partnerlinks können theoretisch ein paar Cent bringen, falls jemand direkt über mich da kauft, aber mehr als einen Teil des Servers wird das wohl kaum bringen und wenn doch, schalte ich damit erstmal das WordPress werbefrei. Also keine Sorge, hier wird niemand reich und ich werde nach ein paar Monaten berichten, ob überhaupt was rum kommt…

  • Teil A: Verteilung von der Quelle in anderen Räume
    • erste (und abgelöste) Lösung: Audio-Kabel durch die Wand
      • einfach (Löcher waren im Kanal für die Heizungsrohre vorhanden. Schön „warmer“ Sound im Winter ;)
      • unbequem (Geräte getrennt bedienen, Umstecken bei Wechsel der Richtung (Quelle in anderem Raum)
      • unvollständig: kein Loch zum Bad machbar, ohne Fliesen zu zerstören
    • zweite, fast perfekte Lösung: Logitech Squeezebox!
      Die Geräte von Sonos hatte ich lange im Auge, die waren mit dann aber doch zu teuer. Die Leute von Slim Devices waren da die günstigere Alternative, spätestens als die von Logitech gekauft wurden. Player, die standalone alles mögliche aus dem Netz streamen aber auch vom Medienserver zu Hause versorgt werden können. Bei Bedarf spielen sie sogar selbst Server. Trotz des neuen Besitzers ist viel von der Offenheit geblieben, was mir auch nützt, weil die Server-Komponente (incl. Web-Interface) frei ist und auf einem Nicht-Logitech-Gerät läuft… 

      • Squeezebox Duet
        im Wohnzimmer (Receiver an der Anlage, Controller als Fernbedienung oder notfalls weiterer Player)
      • Squeezebox Radio
        im Bad per WLAN
      • weiteres Squeezebox Radio
        wo ich es gerade brauche
      • Der Server (SlimServer) läuft auf meinem Mini-Home-Server auf Basis einer Seagate Dockstar
      • Die Geräte können alle separat ihre Musik abspielen (Jazz in der Küche, Rock im Bad – oder umgekehrt ;) oder synchron geschaltet werden. Genial! Bei der Party oder beim Saugen läuft dann überall exakt gleichzeitig der dazu passende Soundtrack ;)
  • Teil B: Bequemlichkeit
    • Ich kann die Radios direkt am Gerät bedienen oder mit der Fernbedienung (Controller). In beiden Fällen werden die Senderlogos bei Internet-Radio und die aktuellen Titel angezeigt. Wenn ich z.B. bei Amazon gekaufte MP3s von der Platte abspiele, kommen die Cover und alle Infos auch geordnet auf die Displays.
    • Außerdem hat der Server ein Web-Interface, über das ich noch bequemer Playlisten erstellen oder jeden angeschlossenen Player fernsteuern kann.
    • In den meisten Fällen benutze ich die ebenso bequeme Fernsteuerung mit meinem Handy, denn es gibt diverse Apps für Android…
    • Die Platte in der DockStar schaltet sich ab, wenn ich keine Musik aus meiner Sammlung abspiele. Debian Linux ist dafür nicht auf der Platte, sondern auf einem USB-Stick. Extrem sparsam…
    • Mit der Amazon-MP3-App für Android kann ich direkt am Handy einen Titel vorhören und ggf. kaufen, wenn er im Webradio oder auf YouTube mein Interesse geweckt hat. Mit ein paar Fingertippern habe ich ihn nach dem Download auf die Dockstar geschoben und schon läuft er auf jedem Player bei Bedarf oder auch auf allen synchron ;)
  • offen:
    • Wichtige (aber nur solche) Signalisierungen (Türklingel, Kumpel am Handy, Notfall-Kunde am Telefon, Lasagne fertig ;) sollten die Musik sanft unterbrechen und nach Quittierung (oder automatisch) stumm schalten (zum Telefonieren) oder wieder aufdrehen (zum Lasagne Essen ;)
    • Verstärker im Wohnzimmer soll mit dem Ausgang des Squeezebox Receivers ein- und ausgeschaltet werden…
    • Wer digitalisiert mir den Rest meiner CD-Sammlung?
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